Wärmebrücken am Übergang eines Holzanbaus zum Bestand
Warum der Übergang zwischen Anbau und Bestand besondere Aufmerksamkeit verdient Ein seitlicher Holzanbau wird an ein bestehendes Gebäude angeschlossen, das in der Regel eine andere Baugeschichte, andere Bauteilmaße und eine andere Hülle mitbringt. Am Übergang treffen damit zwei Bauteilwelten aufeinander: die neue Holzkonstruktion mit Vorfertigung und klaren Schichtenaufbauten sowie der vorhandene Bestand mit meist unbekanntem Wandaufbau, möglichen früheren Umbauten und eigenen Bewegungen. Genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich, ob Wärmebrücken, Luftundichtigkeiten oder Feuchteschäden entstehen oder vermieden werden. Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Bereiche, an denen der Wärmeverlust gegenüber dem ungestörten Bauteil erhöht ist. Sie entstehen am Übergang eines Holzanbaus vor allem dann, wenn die Hüllfläche unterbrochen wird, wenn unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Wärmeleitfähigkeiten zusammentreffen oder wenn Anschlüsse nur unzureichend geplant sind. Eine sorg...